Netzwerktreffen Ende September in Bielefeld Netzwerktreffen in Bielefeld Platz sichern
← Alle Beiträge

Vibe Coding: KI-Projekte klar planen und prüfen

Kurz mitdenken

Was bedeutet „verwalten“ für dich?

Schreib ein oder zwei Stichworte auf. Deine Eingabe wird nicht gespeichert.

Die angezeigten anderen Lesarten sind Beispiele, keine Live-Antworten anderer Besucher.

„Der Admin verwaltet die Modelle.“ Das klingt eindeutig. Aber was soll ein Admin damit genau tun können? Modelle ansehen, bearbeiten, sperren oder freigeben?

In einer Creator-App kann ein einziges Wort viele Funktionen meinen. Die kurze Frage oben macht diese Mehrdeutigkeit direkt erfahrbar. Die weiteren Bedeutungen sind Beispiele; deine Eingabe wird nicht gespeichert.

Die KI kennt unsere unausgesprochenen Vorstellungen nicht

Beim Vibe Coding beschreiben wir in natürlicher Sprache, was eine Anwendung tun soll. Die KI leitet daraus einen konkreten Vorschlag ab. Dabei füllt sie Lücken mit Annahmen. Das Ergebnis kann plausibel aussehen und trotzdem an der eigentlichen Vorstellung vorbeigehen.

Am Fablix Creator-Marktplatz wird das greifbar: Soll eine Person Modelle nur ansehen können? Darf sie Inhalte bearbeiten, Sammlungen sortieren, Angebote freigeben oder andere Nutzer sperren? Wenn diese Unterschiede nicht benannt sind, muss die KI raten.

Vibe Coding ist auch Lese- und Korrekturarbeit

Gute Zusammenarbeit mit einer KI besteht deshalb nicht nur darin, einen Prompt abzuschicken. Wir müssen lesen, was sie daraus gemacht hat: Entspricht die Funktion der Absicht? Fehlt eine Berechtigung? Hat die KI einen Begriff anders ausgelegt?

Dann präzisieren wir die Anweisung, prüfen die nächste Version und korrigieren erneut. Das erinnert an den Umgang mit einem Text im Sprachunterricht: schreiben, aufmerksam lesen, Fehler erkennen und überarbeiten. Je klarer die Rückmeldung, desto gezielter kann die nächste Fassung werden.

Von vagen Wörtern zu überprüfbaren Anforderungen

Vor der Umsetzung helfen konkrete Fragen:

  • Wer soll handeln können?
  • Was genau darf die Person tun?
  • Wo gilt die Berechtigung – etwa für eigene oder alle Modelle?
  • Was soll passieren, wenn etwas nicht erlaubt oder noch unvollständig ist?
  • Wie prüfen wir, ob die Funktion wirklich so arbeitet?

Aus „Der Admin verwaltet Modelle“ wird so eine Anforderung, die sich umsetzen und testen lässt: „Admins können jedes Modell ansehen, bearbeiten, vorübergehend sperren und wieder freigeben. Creator können nur ihre eigenen Modelle bearbeiten.“

Mensch und Maschine müssen sich verständigen lernen

Die KI ist schnell darin, Vorschläge zu erzeugen. Die Verantwortung für Ziele, Begriffe und die Prüfung des Ergebnisses bleibt bei den Menschen. Wer die eigene Vorstellung in konkrete Schritte übersetzt und die Antwort kritisch liest, steuert das Projekt bewusster.

Das ist eine zentrale Fähigkeit beim Vibe Coding: nicht möglichst viel Text zu produzieren, sondern verständlich zu sagen, was gemeint ist – und aufmerksam zu prüfen, was angekommen ist.

Du planst eine Anwendung oder möchtest KI in einem Entwicklungsprojekt sinnvoll einsetzen? Digita One Network begleitet dich von der ersten Idee bis zur konkreten Umsetzung. Sprich mit uns über dein Vorhaben.

Weitere Beiträge

Podcast

Ersetzt KI die Buchungsplattformen?

Podcast

Mit-denken oder nicht?